Predigtmaterial

Hauskreise sind immer wieder auf der Suche nach geeigneten Themen, mit denen die Treffen neben gemeinsamen Austausch und Gebet inhaltlich gefüllt werden können. Eine gute Idee ist es, die Predigt aus dem Gottesdienst nachzubesprechen und vor allen Dingen auch für den Alltag umsetzbar zu machen. Aber auch für Menschen, die zusammen in einem Haushalt leben, kann es interessant sein, sich im Laufe der Woche nochmals über die Predigt auszutauschen. Daher formulieren unsere Pastoren zu den Predigten immer wieder drei Kernfragen und einen Handlungsimpuls. Diese Fragen können daher als Leitfaden für den inhaltlichen Teil des Hauskreis-Treffens dienen.

05.07.2020

Ingo Bröckel, Pastor

Predigttext: Hebräer 12, 1-3

Icebreaker: Menschen, die mich prägten

Jede/r Teilnehmer/in soll kurz erzählen, welchem Vorbild im Glaubens er/sie persönlich begegnet ist? In wiefern (welcher Weise) haben diese Menschen euch durch ihr Vertrauen auf Gott inspiriert, herausgefordert oder ermutigt? (bitte nur auf je ein Bsp. beschränken!)

Vertiefung: Geistliche Vorbilder der Bibel

Im Kap 11 nennt der Hebräerbriefschreiber viele Namen von bekannten Persönlichkeiten des AT´s meist in Referenz auf ihren Glauben. Welcher Name aus dieser Liste oder darüber hinaus,-  welcher biblische Person ist dir ein Glaubensvorbild und warum? 

Mögliche Fragen zum Austausch im HK

1. Christsein ist ein Kampf – was macht diese Aussage mit dir? Welche Gefühle und Gedanken kommen dir dazu?

2. Eine Ermutigung der Predigt war: Du bist nicht allein in deinem Lauf des Lebens. Was ermutigt dich sonst noch in deiner Nachfolge und was hilft dir „dran“ zu bleiben?

3. Auf Jesus schauen und das Ziel nicht aus dem Auge verlieren – wie machst du das in deinem Alltag konkret?

4. Sünde und immer wieder Sünde – ein ernstes Thema, das uns alle betrifft

„Legt sie ab“, haben wir gehört und von ihrer zerstörerischen, belastenden Macht. Wahrscheinlich sind wir der Einladung zum Abendmahl auch gefolgt,- aber wie kann ich ihr bis auf´s Blut widerstehen (Hebr. 12 V.4) und wie können wir uns gegenseitig helfen den Versuchungen zu widerstehen und im Kampf gegen die Sünde siegreich hervor zu gehen?

14.06.2020

Predigttext: Apg 7

Markus Zobec, Pastor

Lest gemeinsam Kapitel Apg 7,1 - 8,3 & 22,1-21

1. Stephanus erzählt in Apg 7 die Geschichte Israels in Schlaglichtern im Schema „Freunde & Feinde Gottes" nach. Er macht sehr deutlich (7,51ff) dass er seine Ankläger vor Ort für „Feinde Gottes“ hält. Was sind seine Gründe dafür (Markus sprach darüber in der Predigt, nachhören?) und was können wir heute daraus lernen?

2. Die Leitidee zum gesamten Kapitel lautet: „Wenn du Verantwortung für deine eigene Sünde übernimmst, übernimmt Gott deine Sünde.“ Gibt es Dinge in deinem Leben, für die du noch nicht die Verantwortung übernommen hast? Dann betet darüber und sprecht euch gegenseitig Vergebung zu.

3. Die Sache mit dem Mantel: Wo schwimmst du gerne mit dem Strom und versteckst dich hinter der Autorität einer anderen Person/Meinung/Haltung/Kultur?

4. Paulus blickt in Apg 22 auch auf seine Umkehr und die Episoden mit Stephanus zurück. Wie nutzt er seine Vergangenheit um evangelistisch zu wirken? Was kannst du in diesem Abschnitt der Bibel von Paulus lernen?

7.06.2020

Ingo Bröckel, Pastor

Predigttext: Josua 24, 15

Einstieg in den Austausch

Josua wurde am Sonntag als Vorbild im Glauben dargestellt. Welche anderen geistlichen Vorbilder und ihre Geschichten der Hingabe an Gott kennen wir und welche Christen inspirieren uns diesbezüglich? 

Fragen für den Austausch

1. Wie in welcher Form könnte die Frage der Wahl von damals für uns, unsere Gemeinde in dieser Zeit gestellt werden?

2. Wie könnte ein Aufruf für die Entscheidung, Jesus zu folgen/zu vertrauen/ihm dienen zu wollen konkret aussehen – sichtbar werden. 

3. Was/wer sind die „andere Götter“ heute und welchen Einfluss haben sie auf unser Denken, Handeln, Glauben, Leben?

4. Was bedeutet „Ich und meine Haus?“ Können wir in unserer sehr von Individualismus geprägten Zeit überhaupt noch so eine solche Aussage treffen (z.B. für unsere Familie) und wenn ja, wie setzt man das konkret um?

5. Der Leitsatz der Predigt war: "Vorbildlicher Glaube ist die freie Entscheidung sich ganz und gar in die Abhängigkeit von Gott zu begeben." Warum fällt uns das so schwer?

6. Konkret für dich:  In der Entscheidung, dich kompromisslos in den Dienst für Gott zu stellen, welcher nächste Schritt der Hingabe steht für dich an?  Mach das am besten HEUTE vor deinem Geschwister im HK fest.

10.05.2020

Markus Zobec, Pastor

Predigttext: Matthäus 11, 28 - 30

Leitidee: Wenn Jesus deine Lasten abnimmt, wird deine Ruhe zunehmen.

Fragen:

1. Wo bist du im Leben schon mal falsch abgebogen und was hast du daraus gelernt? Welche Folgefehler kamen dadurch in dein Leben (siehe als Beispiel Jesaja 28)?

2. Fasse in eigenen Worten kurz zusammen wer Jesus ist, was er von dir will und welches Ziel er für dich hat!

3. Wo möchtest du in der dieser Woche mit dem Staub deines Rabbi bedeckt sein?

4. Jeder Mensch sucht eine Form der Sicherheit. Wo gibt es mitten in der Pandemie Möglichkeiten der Unsicherheit unserer Mitmenschen mit der Ruhe Gottes zu begegnen?

19.04.2020

Magnus Balters, Jugendreferent

Predigttext: Psalm 32,1-7

Leitidee: Wenn wir offenlegen, was uns von Gott trennt, dann erleben wir, wer uns mit ihm verbindet. 

Magnus hat in der Predigt drei Strategien genannt, mit denen wir unsere Sünde „zudecken“:

A. Graduation - Robe 

—>  Toleranz. Jeder kann machen was er will, solange es den anderen nicht schadet

B. Trainingsjacke 

—> Bequemlichkeit. Wir ignorieren unsere Sünde, weil es zu anstrengend und unbequem ist. Sünde zu ignorieren ist eigentlich das Gleiche wie sie zu verstecken.

C. Zu kleine Jeansjacke 

—> Verantwortung. Wir kenne unsere Sünde, sehen die Schuld aber nicht bei uns. Die praktischen Konsequenz der Sünde stören uns mehr, als die Schuld gegenüber Gott

 

Welches Kleidungsstück/Strategie erkennst du in deinem Leben? Fällt ein dir eine Situation ein, in der du dich so verhalten hast? 

Was kannst du in der nächsten Woche dafür tun, um dich von Gott „finden zu lassen“?